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NaWi-Tag in der Aktionswoche

– Ein spannender Blick in die Welt der Wissenschaft (09.März´26)

Im Rahmen der Aktionswoche fand für die 11. Klassen an unserer Schule ein besonderer Projekttag rund um die Naturwissenschaften statt: der NaWi-Tag. Ziel des Tages war es, spannende Einblicke in verschiedene wissenschaftliche Bereiche zu geben. Dabei konnten wir nicht nur zuhören, sondern auch selbst experimentieren und entdecken.<u5:p></u5:p>

Der Tag begann mit einem Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Martin Meißner von der TH Aschaffenburg, der über seine eigenen Erfahrungen und den Beruf des Ingenieurs bzw. der Ingenieurin sprach. Unter dem Titel „Ingenieur/in – Ein Job mit Zukunft“ erklärte er, welche Rolle Ingenieure in unserer Gesellschaft spielen. Besonders betonte er, dass neue Erfindungen selten von einer einzelnen Person entstehen. Vielmehr entstehen innovative Ideen und Problemlösungen meist durch Zusammenarbeit, Austausch und unterschiedliche Perspektiven. Ingenieure müssen deshalb nicht nur technisch denken können, sondern auch verstehen, welche Bedürfnisse Menschen im Alltag haben.<u5:p></u5:p>

Nach dem Vortrag ging es für uns in verschiedenen Stationen, um selbst aktiv zu werden.<u5:p></u5:p>

In der Station „Erneuerbare Energie“, die von einem Team der TH Aschaffenburg vorbereitet wurde, beschäftigten wir uns in Theorie und Praxis mit Solarenergie. Wir lernten, dass die Sonne eine nahezu unerschöpfliche Energiequelle ist und viele Vorteile hat: Sie verursacht nach der Herstellung der Anlagen keine CO₂-Emissionen, ist überall verfügbar und liefert kostenlose Energie. Dabei wurde zwischen Solarthermie (zur Erwärmung von Wasser) und Photovoltaik (zur Stromerzeugung) unterschieden. Außerdem erfuhren wir, wie viel Energie eine Solaranlage tatsächlich erzeugen kann, wie verschiedene Faktoren – zum Beispiel Ausrichtung, Einstrahlungswinkel oder Wetterbedingungen – die Leistung beeinflussen, und wie Solarstrom gespeichert werden kann, wenn die Sonne einmal nicht scheint.<u5:p></u5:p>

In der Biologie-Station untersuchten wir die Temperaturabhängigkeit eines Enzyms, also wie stark die Aktivität eines Enzyms von der Temperatur abhängt, am Beispiel der Katalase. In unserem Experiment reagierte Wasserstoffperoxid mit Kartoffelpresssaft, der das Enzym enthält. Dabei entsteht Sauerstoff, der als Schaum sichtbar wird. Die Flüssigkeiten wurden zuvor auf unterschiedliche Temperaturen gebracht, um die Aktivität zu vergleichen. Anhand der Höhe des Schaums ließ sich erkennen, wie viel Sauerstoff entstanden ist. Das Ergebnis zeigt: Die Temperatur hat einen großen Einfluss auf Enzyme. Bei bestimmten Temperaturen arbeiten sie besonders gut, während sie bei anderen Temperaturen deutlich langsamer reagieren.<u5:p></u5:p>

In der Chemie-Station wurde es schließlich praktisch. In kleinen Gruppen stellten wir eine Creme her und lernten dabei, dass ein Emulgator notwendig ist, damit sich Wasser und Öl miteinander verbinden können. Die Zutaten wurden in einem Becherglas erhitzt und anschließend unter ständigem Rühren vermischt. Bei manchen Gruppen entstand bereits nach etwa 20 Minuten eine gleichmäßig cremige Masse, während andere Schüler nach 40 Minuten vergeblichem Rühren aufgaben. Dabei zeigte sich: Timing – und vor allem Geduld – sind entscheidend. Mit Hilfe der Station bekamen wir ein schönes und anschauliches Beispiel dafür, wie Chemie im Alltag funktioniert.<u5:p></u5:p>

Der NaWi-Tag bot spannende Einblicke in verschiedene Bereiche der Naturwissenschaften. Durch die Mischung aus Vortrag, Experimenten und praktischer Arbeit konnten wir viele neue Eindrücke gewinnen. Vor allem wurde deutlich, wie vielseitig und wichtig Naturwissenschaften für unsere Zukunft sind.




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