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Inklusion

Die Inklusive Beschulung (IB) erfolgt im Regelunterricht. Dabei wird auf eine Passung zwischen individueller Lernausgangslage und schulischen Lernanforderungen gezielt. Eine solche umfassende Teilnahme am Unterricht wird möglichst durch zusätzliche Förderan­gebote gestützt, wobei die Förderung in der Klassengemeinschaft Vorrang hat.

Sonderpädagogische Förderung ist nach folgenden Förderschwerpunkten gegliedert:

  • Lernen
  • Sprachheilförderung
  • Emotionale und soziale Entwicklung
  • körperliche und motorische Entwicklung
  • geistige Entwicklung
  • Sehen
  • Hören
  • kranke SuS

Lernzielgleich oder abweichende Zielsetzung:

Förderschwerpunkt mit einer von der allgemein bildenden Schule abweichenden Zielset­zung – sollten die Lernziele der allgemein bildenden Schule nicht erreichbar sein – sind „Lernen“ und „geistige Entwicklung“. Diese Schüler schließen mit einem spezifischen Förderschulabschluss in der allgemein bildenden Schule ab.

Im Förderschwerpunkt „Lernen“ besteht für die NBS eine systemische Stundenzuweisung. Die vom BFZ zugewiesenen Stunden werden nach den Erfordernissen einzelnen Schüler in IB zugeteilt.

Im Folgenden eine Aufzählung der Kooperationspartner an anderen Schulen und Ansprechpartner an der NBS:

Zusammenarbeit mit den KollegInnen der

  • Helen-Keller-Schule (zuständiges BFZ)
  • Janusz-Korczak-Schule
  • Dezentrale Förderschule (Dietzenbach)
  • Schule am Sommerhoffpark (Frankfurt)

Mit den oben genannten Schulen bestehen jeweils Kooperationsverträge.

An der NBS ist ein Team-inklusive-Pädagogik (TiP) installiert. Teilnehmende sind:

  • Schulsozialarbeit (Frau Martin-Pfau)
  • Schulleitungsmitglied (Frau Stein-Hellmann)
  • Förderschwerpunkt Lernen/BFZ-Vertreter (Herr Flachmeyer)
  • Vertreterinnen der Dezentralen Förderschule / Dietzenbach (Frau Habicht, Frau Ra­doy-Volpert)
  • Inklusionsbeauftragte der NBS (Frau Schilling)

Das TiP trifft sich regelmäßig einmal wöchentlich zu einer festgelegten Beratungsstunde. KollegInnen der NBS können sich dort zeitnah und fallzentriert beraten lassen. Die Berufliche Orientierung (BO) an der NBS wird hauptsächlich von Frau Till (Berufswegebegleitung) und von Frau Flemmer koordiniert.

Für Schüler in IB – außer mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ –  werden in der ersten Woche nach den Sommerferien je eine Klassenkonferenz abgehalten. Die Lehrkräfte werden über die Förderung und weitere pädagogische Maßnahmen informiert.

Im Förderschwerpunkt Lernen sind drei Konferenzen im Jahresplan vorgesehen.

1. Konferenz (vor der ersten Aktionswoche)

  • Allgemeine Informationen zur IB
  • Weitergabe der vorliegenden Informationen zu den einzelnen Schülern
  • Vorstellung der Förderplanarbeit
  • Beispiele für Differenzierung von Unterrichtsmaterial
  • Informationen zu den Koordinationszeiten für die Fächer M/D/GL/AL

2. Konferenz (vor den Weihnachtsferien)

  • Arbeits- und Sozialverhalten
  • Förderplanarbeit
  • Allgemeine Bemerkungen zu den Schülern
  • weitere Schüler der Klassen mit Auffälligkeiten können besprochen werden bzw. ge­gebenenfalls an TiP weiter geleitet werden.
  • schriftliche Beurteilung in M/D/GL/AL – Hilfe bei den Formulierungen – Siche­rung der Ergebnisse für die Zeugnisse

3. Konferenz (ca. 8 Wochen vor den Zeugnissen)

  • Ablauf wie 2. Klassenkonferenz

In Absprache mit dem Kollegen aus dem BFZ wird eine Beratungsanfrage an die Helen-Keller-Schule (zuständiges BFZ) gestellt. Für die Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs ist eine förderdiagnostische Stellung­nahme des zuständigen BFZ erforderlich. Sie ist eine Zusammenfassung des bisherigen Förderpro­zesses. In Zweifelsfällen ist ein schulärztliches oder ein schulpsychologisches Gutachten einzuholen. Diese Stellungnahme ist Grundlage der Entscheidung des Förderausschusses. Der Förderausschuss findet in der Regel an der NBS statt. Er setzt sich aus folgenden abstimmungbe­rechtigten Mitgliedern zusammen:

  • Schulleitungsmitglied
  • Klassenlehrer oder Stellvertretung
  • Förderschullehrkraft des BFZ (Vorsitzende des Förderausschusses)
  • Eltern des Kindes