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„Nelly“-Schulskikurs vom 25. - 31.01.2020

In diesem Jahr hatten 44 Schülerinnen und Schüler und 5 Lehrkräfte viel Spaß beim Skifahren im Alpbachtal.

Bei guten Schneeverhältnissen und viel Sonnenschein zeigte sich das Alpbachtal in Tirol wieder von seiner schönsten Seite: Am Samstagmorgen ging es an der NBS mit dem Bus los. Nach langer, staureicher Fahrt, erreichten wir schließlich kurz vor Sonnenuntergang den Riedhof und stärkten uns mit einem warmen Abendessen. Im Anschluss bezogen wir unsere Zimmer.

Am nächsten Morgen fuhr uns der Bus nach dem Frühstück – mit Lunchpaketen im Gepäck – zum Alpbacher Sportgeschäft zur Materialausleihe. Nachdem alle mit ihrer passenden Ausrüstung und Skipass ausgestattet waren, fuhr die Könner-Gruppe von dort direkt in Alpach mit der Wiedersbergerhornbach hoch ins Skigebiet. Die beiden Neueinsteiger-Gruppen fuhren mit dem Postbus zu ihrem Übungshang in Reith, während die beiden Fortgeschrittenen-Gruppen ebenfalls hoch ins Skigebiet gondelten, um dort die Gruppeneinteilung, je nach Fahrkönnen, vorzunehmen.

Die Lehrkräfte (M. Endlich, S. Kaiser, L. Reeh, M. Gefaeller und T. Hörhold) erlebten in diesem Jahr eine altersmäßig bunt gemischte Gruppe zwischen 13 und 16 Jahren, mit einem relativ ausgewogenen Verhältnis von Jungen und Mädchen. Vor allem bei den Anfängern erzielten einige skitechnisch große Fortschritte, aber nicht jedem fiel das Kontrollieren der Ski sofort leicht, aber diese Neu-Skifahrer zeigten zum Teil eine gehörige Portion Hartnäckigkeit und Biss und gaben nicht auf. Die meisten brachten schnell den nötigen Mut auf, ihre Angst in steilerem Gelände zu überwinden und höhere Geschwindigkeiten beim Überqueren der Falllinie zuzulassen. So wurde die Skifahrt für alle zu einem gelungenen Gruppenerlebnis in der Natur.

Innerhalb der Gruppen zeigten die Schülerinnen und Schüler, wie sehr sie aufeinander achteten. Sie unterstützten sich gegenseitig wie selbstverständlich, wenn jemand Hilfe benötigte und jeder stand jedem mit Rat und Tat zur Seite. Insgesamt zeigten viele Verantwortungsbewusstsein und bestätigten das in sie gesetzte Vertrauen. Es wurden sogar unerwartete Talente zu Tage gefördert. So unterstützten Schülerinnen und Schüler die Lehrkräfte bei deren „Aufgaben“, wie z.B. das Ansagen und Vermitteln wichtiger Informationen.

Auch in diesem Jahr wollte die Schulskikurs-Gruppe wieder zum „Schlitteln“ nach Reith fahren, doch diesmal ließ das Wetter dies nicht zu, denn es lag dafür zu wenig Schnee. Stattdessen sollte das neue Lauser-Sauser Rodelvergnügen ausprobiert werden. Doch auch hier hatte man die Rechnung ohne das Wetter gemacht, denn gerade als der Startschuss fallen sollte, wurde die Rodelbahn wegen Schneesturms geschlossen. Es musste improvisiert werden. Stattdessen wurden den Schülerinnen und Schülern Videos der letzten Tage gezeigt, die die Skilehrerinnen und -lehrer von ihnen gedreht hatten, sehr zur Belustigung aller.

Auch an den anderen Abenden gab es keine Zeit für Langeweile. Neben dem Erlernen bzw. Auffrischen der FIS-Regeln, gab es einen Kinoabend, sowie einen bunten Abend mit lustigen Spielen in Zufallsgruppen. Am letzten Abend fand natürlich wieder eine Disco statt, nachdem alle einen wunderbar sonnigen Tag im Skigebiet Wildschönau verbracht hatten.

In diesem Jahr galt es verschiedene, zum Teil vielschichtige Herausforderungen zu meistern. Viele stellten sich ihren Ängsten und Problemen und unterstützten sich gegenseitig. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war meist gut und es ergaben sich neue Kontakte. Und so verging die Woche natürlich doch wieder viel zu schnell, doch bleibt allen die Erinnerung an eine tolle Woche im Schnee, bei der jeder all die anderen auch mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen konnte. Vielleicht ist der eine oder andere auch im nächsten Jahr wieder als „Wiederholungstäter“ dabei.

Hier kann man ein „Blitz-Gedicht“ einer Gruppe vom bunten Spiele-Abend lesen, für das die Schülerinnen und Schüler 10 Minuten Zeit hatten:

Ich fahre Ski

und falle auf mein Knie.

Ich habe gedacht, das passiert mir nie.

Jetzt liege ich im Graben

und alle kommen vorbei gefahren.

Nun liege ich alleine

und komm nicht mehr auf meine Beine.

Dann kam Herr Reeh

und sah mich liegen im Tiefschnee.

Ich hab gedacht, das wär mein Ende,

doch er half mir aus dem Gelände.

Er gab mir seine Hände

und das Gedicht ist jetzt zu Ende.

 

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05 März 19:00
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